Sie reißt die Tür auf, betritt den Raum, stellt ihre Tasche ab und begibt sich zur Kaffee-Ecke.
Es ist nicht einfach sich schnell auf solchen Absätzen fortzubewegen, doch ihr Verlangen nach Kaffee verleiht ihr enorme Kräfte.
Doch dann bemerkt sie plötzlich: Ihre Kaffeetasse ist nicht da.
KATASTROPHE!
Doch sie lässt sich nichts anmerken, keine Veränderung ihrer Gesichtszüge ist zu erkennen.
Sie schaut sich suchend im Raum um und lächelt mir kurz zu.
Ich sitze an einem Tisch, der zufällig in etwa die Größe eines Kaffeetisches hat und beobachte meine Umwelt. Eigentlich stelle ich mir ja vor, ich befände mich in einem Pariser Café und habe soeben einen Kaffee bestellt, auf den ich nun sehnsüchtig, aber geduldig warte.
Kurz sehe ich die leere gelbe Tasse an, auf der eine strahlende und fröhlich lächelnde Sonne abgebildet ist, die auf der Mitte des Tisches, an dem ich sitze, steht.
Dankbar für meinen Tipp lächelt sie mich erneut an und nimmt die Tasse vom Tisch.
Sie gießt sich die letzten 0,3L in die Sonne, trinkt einen großen Schluck daraus und ist mindestens genauso fröhlich, wie die Sonne.
Die Energie ist wieder aufgeladen und sie verlässt den Raum.
Und ich verlasse das Café.
Café de Flore. 17, April, 2008
Shine a light. 7, April, 2008
Es gibt die Sonne, den Mond, die Luft zum Atmen und die Rolling Stones.
Du weißt. 2, April, 2008
Das habe ich vor einem Jahr geschrieben. Damals war es Präsens, heute habe ich es in die Vergangenheit umgeschrieben.
Ich saß dort, neben mir eine Tasse Tee, und dachte an dich.
Es war hoffnungslos. Das mit uns war hoffnungslos.
Ich verstand selbst nicht wie man einen Menschen wie dich so sehr lieben konnte.
Und du hast es auch nicht verstanden, du wusstest nämlich nicht was Liebe ist, du hast es nicht verstanden, wolltest es nicht verstehen.
Es war hoffnungslos. Das mit uns war hoffnungslos.
Ich verstand selbst nicht wie man einen Menschen wie dich so sehr lieben konnte.
Und du hast es auch nicht verstanden, du wusstest nämlich nicht was Liebe ist, du hast es nicht verstanden, wolltest es nicht verstehen.
Genau so sehr wie ich nicht verstehen wollte, dass es vorbei war.
Ich machte mir schon lange keine Hoffnungen mehr, aber dennoch hatte ich das Gefühl es könnte ewig so weiter gehen.
Ich machte mir schon lange keine Hoffnungen mehr, aber dennoch hatte ich das Gefühl es könnte ewig so weiter gehen.
Ich befand mich in einer Welt, die sich nicht um die Sonne drehte, sondern um dich.
Ich hatte nach Auswegen gesucht, nach Dingen, die mich von dir ablenkten – alles vergeblich.
Manchmal wünschte ich mir, ich hätte dich niemals kennengelernt, wünschte es gäbe dich nicht, aber dann erinnerte ich mich wie wertvoll du für mich warst. Du warst mehr für mich, nein, du warst alles.
Du hast mich so unbeschreiblich glücklich gemacht wie niemand sonst vor dir, aber leider warst auch du es, der mich so unglücklich machte.
Ich begann dich zu hassen. Ich hasste dich schließlich genau so sehr wie ich dich geliebt hatte.
Ich hatte nach Auswegen gesucht, nach Dingen, die mich von dir ablenkten – alles vergeblich.
Manchmal wünschte ich mir, ich hätte dich niemals kennengelernt, wünschte es gäbe dich nicht, aber dann erinnerte ich mich wie wertvoll du für mich warst. Du warst mehr für mich, nein, du warst alles.
Du hast mich so unbeschreiblich glücklich gemacht wie niemand sonst vor dir, aber leider warst auch du es, der mich so unglücklich machte.
Ich begann dich zu hassen. Ich hasste dich schließlich genau so sehr wie ich dich geliebt hatte.
Weißt du noch? Ich sagte, „ich liebe Tee“, du sagtest darauf, „und ich liebe dich.“
Vielleicht stimmt es, dass jeder Mensch nur einmal im Leben jemanden trifft, der zu ihm passt und lange Zeit glaubte ich, du seist dieser jemand für mich, doch war es ein anderer, der mich daran zweifeln ließ…
Ich zog letztendlich einen Schlussstrich, endgültig, denn der Tee war schon längst ausgetrunken. Nicht wahr?
Mittlerweile danke ich dir dafür, denn ohne dich bin ich ein viel besserer Mensch geworden und übrigens danke für die 23712 Stunden Streit.
Ich sagte zwar adieu, aber ich weiß, eines Tages wirst du wieder vor meiner Tür stehen und vielleicht koche ich uns dann Tee.
Vielleicht stimmt es, dass jeder Mensch nur einmal im Leben jemanden trifft, der zu ihm passt und lange Zeit glaubte ich, du seist dieser jemand für mich, doch war es ein anderer, der mich daran zweifeln ließ…
Ich zog letztendlich einen Schlussstrich, endgültig, denn der Tee war schon längst ausgetrunken. Nicht wahr?
Mittlerweile danke ich dir dafür, denn ohne dich bin ich ein viel besserer Mensch geworden und übrigens danke für die 23712 Stunden Streit.
Ich sagte zwar adieu, aber ich weiß, eines Tages wirst du wieder vor meiner Tür stehen und vielleicht koche ich uns dann Tee.
Aber es ist wahrscheinlicher, dass ich sie einfach wieder zu mache.